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Die Jungen Zillertaler

Bericht zum Konzert in der Geislinger Zeitung am 19.05.2011 von Günter Hofer

Volksmusik, Rock, Pop

Die Jungen Zillertaler begeistern 500 Zuhörer in Kuchen 

Die Jungen Zillertaler präsentierten am Samstag vier Stunden Livemusik in Kuchen. Die gut 500 Besucher des Jubiläumskonzertes in der Ankenhalle waren von der ersten bis zur letzten Minute voll bei der Sache.

Kuchen. Für den Gesangverein Frohsinn haben die jungen Zillertaler mit ihrem Konzert eine Serie von Jubiläumsveranstaltungen eingeläutet. Der Verein und seine vielen freiwilligen Helfer wollen zum 150.Geburtstag des Vereins der Bevölkerung aus nah und fern in diesem Jahr ein abwechslungsreiches musikalisches Programm bieten.

Und aus der Ferne kamen auch viele Auswärtige zum Gastspiel der „JuZIs“, wie die drei Musiker innerhalb der großen Fanfamilie genannt werden, nach Kuchen gereist. 

Seit 18 Jahren machen Daniel (Gitarre, Geige, Saxofon), Markus (Bass, Trompete, Gesang) und Michael (Akkordeon, Steirische Harmonika und Keyboard) zusammen Musik, haben bereits zweimal Österreich im Grand Prix der Volksmusik vertreten und wurden innerhalb der letzten vier Jahre mit Gold und Platin ausgezeichnet. 

Die Jungen Zillertaler nahmen die 500 Besuchen von Beginn an der Hand und nahmen sie mit auf ihre musikalische Reise aus Volksmusik, Schlager, Rock und Pop. Es präsentierte sich in der Ankenhalle nicht die klassische Volksmusikgruppe, die nur von der Heimat, den geliebten Bergen und dem Jodelgesang musikalisch erzählte, sondern eine moderne Boygroup, die alte Hits wie „Mendocino“ oder „Ein Bett im Kornfeld“ zum Leben erweckte. Wie nahezu alle Gäste, stand auch Bürgermeister Bernd Rößner als „Taktmaschine“ die meiste Zeit klatschend auf der Bank.

Fast vier Stunden lang bot das Trio Livemusik, die nur einmal für knapp 20 Minuten durch eine Pause unterbrochen wurde. Das Repertoire reichte von einfühlsamen Balladen, schwungvollen Ländlern bis hin zu den zwischenzeitlich bei allen Apres-Ski-Partys gespielten Dauerbrennern: darunter da bekannte Fliegerlied „So ein schöner Tag“, das Zwergenlied „Drobn auf am Berg“ und die „Bruck tra ra“. Drei Titel für die es jeweils Gold gab.

Jeder der drei Zillertaler ist auf der Bühne ein Unikum. So zeige sich Markus wortgewandt, machte mit Kuchen und seiner Bevölkerung Witze, und nahm bei seinem Solo auf der Trompete die Besucher mit auf die Reise „Zum Stern der deinen Namen trägt“. Daniel der Garant für witzige Szenen. Als Sepp aus der Steiermark und Weltmeister im Zungenkuss sorgte er für wahrhaftige Lachsalven. Michael, eher der Ruhige, überzeugte mit seinem Blindflug über die Tasten seines Akkordeons.

Mit einer 30 Minuten andauernden Zugabe bedankten sich die jungen Zillertaler bei der alten und neuen Fanfamilie.

Markus, der musikalische Chef der Gruppe, war am Ende von Kuchen begeistert: „Die Leut sand lustig, machen guat mit, und als sparsame Schwaben bekannt, kaufen se sogar CDs am Fanshopstand.“  

 

Die Jungen Zillertaler mit den vielen Helfern vom Frohsinn